Tag: Antwerpen

Konzerttips für den Wonnemonat

Posted by on May 11, 2010 | No comments

Haven’t Met You Yet Michael Buble Crazy Love 2009

Eine Stimme wie Frank Sinatra und eine Schwäche für James-Bond-Drama-Arrangements: Da sind wir auch schon bei meinem Konzertip für den Monat Mai: Michael Bublé. Wir hörten den radiofreundlichen Titel “Haven’t Met You Yet”, von seiner cd “Crazy Love”. Auch Bublé kam aus dem neufundländischen St. John’s mit einem Arm voll Junos zurück: Bestes Pop-Album, Bestes Album, Beste Single und Fan Choice Award – vier Junos, plus ein fünfter, der an seinen neuen Produzenten Bob Rock ging für den hier gespielten Titel “Haven’t Met You Yet” – natürlich war auch David Foster nominiert, er produzierte Bublé’s Versionen von “Cry Me A River” und “All Of Me”.

Der Knabe ist single, sieht auch ganz schmuck aus, hat vermutlich ein höllisches Orchester dabei, da kann man dann auch schon mal ‘n bisken mehr hinblättern. Am 15. und 16. Mai ist er in London, England, am 18. in Paris im Bercy, am 19. Mai im holländischen Arnhem, dann geht es nach Italien für zwei Konzerte in Verona und Milan, am 25. Mai gastiert Buble in der Münchener Olympiahalle, am Tag danach im Züricher Hallenstadion, am 28. Mai kann man ihn sehen im Berliner O2, zwei Tage später im belgischen Antwerpen, am 31. Mai in Oberhausen, und am 1. Juni gibt er das letzte Konzert in der Hamburger Colorline Arena bevor er drei Wochen Pause macht, um am 22. Juni seine Tour durch die vereinigten Staaten mit einem Konzert in Tulsa, Oklahoma zu beginnen. Und falls Euer Terminkalender doch schon ausgebucht ist, im Oktober kommt der sexy Kanadier zurück: Dann nach Stuttgart, Köln, Frankfurt und Hannover.


Noch ein Konzerttip: Am 11. Mai ist kanadischer Punk-Songwriter Hawksley Workman im französischen Le Noumatrouff in Mulhouse zu sehen, am 12. Mai in der Pariser La Maroquinerie, am Dienstag, den 15. Mai im Londoner Borderline, am 18. Mai, das ist ein Freitag, im Amsterdamer Paradiso und am 20. Mai in Berlin – Tickets gibt es auf seiner myspace Seite. Er spielt auch hier in Toronto und am 1. Juli wieder in London, England – so hört er sich an, Hawksley Workman mit “Is This What You Call Love”:

Is This What You Call Love Hawksley Workman Los Manlicious 2008

Erwähnen muss ich auch Brocken Social Scene, die nach fünf Jahren nun wieder eine CD veröffentlichen, kriegt man alles online von deren Webseite, lohnt sich auch mal den Pfad zum deutschen Wikipediaeintrag zu nehmen, da die lange Liste der Bandmitglieder wie  ein Who Is Who kanadischer Musikhipster aussieht. Die neue Scheibe heißt “Forgiveness Rock Record”, den Titel, der in der Sendung vom Samstag lief, “Worldsick”, kann man umsonst von Myspace herunterladen, und – mehr Konzerte, mehr live Musik hier in der BarKanada – Broken Social Scene touren ebenfalls  durch Europa, am 18. Mai im Amsterdamer Melkweg, am Tag danach im Kölner Bürgerhaus Stollwerck, am 24. im Berliner Kesselhaus, genau einen Monat später im Münchener Backstage Werk, am 5. Juli in Frankfurt und am 6. Juli im Hamburger Übel und Gefährlich. So hören sie sich jetzt an, hier sind Broken Social Scene elf Jahre später mit “Worldsick”:

Worldsick Brocken Social Scene, Forgiveness Rock Record 2010

Junge Leute mit fröhlicher Wut, das hat ja immer schon gut geklappt  im Music Biz … das ist sicherlich auch zutreffend für The New Pornographers, die am 5. Mai ihre neue CD “Together” veröffentlichten, in der Sendung vom Samstag spielte ich “Your Hands (Together)”:

Your Hands (Together): The New Pornographers Together 2010

Auch diese Band hat europäische Tourneedaten im Mai: mangels Zeit seht das bitte auf deren myspace nach, da ist alles genau aufgelistet.


Viel Spaß beim Abrocken!


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Trixie Whitley live in Amsterdam, Antwerpen und Ghent im Januar

Posted by on November 25, 2009 | No comments

Trixie Whitley – was für eine weit entwickelte Musikerin in Anbetracht ihres noch so jungen Lebens. Ich habe sie gesehen auf dem Montréal Festival Du Jazz, vermutlich etwa vor zwei Jahren… damals hat sie an einem Tag zwei Shows gespielt. Leider klappten einige Einsätze des ansonsten fabulösen Bassisten nicht wie geplant und ich erinnere mich, dass Trixie das live auf der Bühne kommentierte: “Fehler sind gut, da kann man draus lernen” – mit dem Kanadier Daniel Lanois am Bass scheint das ja nicht zu drohen, da alle anscheinend fließig für die neue Release üben…

Als ich nach der Vorstellung in der langen Schlange stand, um Ihren EP gegen eine PEACEWORK cd zu tauschen und endlich an der Reihe war, verriet sie mir, daß sie sich “andauernd einsam fühlt” – konnte ich ihr sogar nachfühlen mit den ständigen Transatlatik-Flügen zwischen Belgien, Holland und Kanadien, hoch oben ist die Luft leider dünn, liebste Trixie (wenn sich das nur nicht so altklug anhören würde….). Während sie auf der Bühne steht, scheint jenes verlorene Gefühl jedoch keine Rolle zu spielen. Seht selbst auf diesem Probenvideo:

Daniel Lanois with Trixie Whitley, Brian Blade and Daryl Johnson in the studio rehearsing material from their upcoming release. Recorded by Mark Howard. Directed by Adam Vollick.

Tourdates are here!

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